März 29, 2007
Dass der Kauf der Studentenplattform studiVZ die Verlagsgruppe Holtzbrinck eine Menge Geld gekostet hat, ist allgemein bekannt. Was diese Zahl der gemunkelten 50-85 Millionen Euro aber eigentlich bedeutet, wird durch den sich aktuell anbietenden Vergleich zwischen der studiVZ Übernahme und dem Kauf von LTU durch AirBerlin deutlich:
studiVZ / LTU
Kaufbetrag: € 50-85 Mio. / € 140 Mio.
Mitarbeiter: ca. 100 / 2.750
Umsatz: unbekannt, aber zum Kaufzeitpunkt wohl äußerst gering / € 1,06 Milliarden
Gewinn: … / € -14 Mio.
Assets: “Idee”, technologische Plattform, gemietete Server / u.a. 26 Flugzeuge
Kunden: 1,8 Mio. Mitglieder / 5,75 Mio. Passagiere 2006
Beeindruckend, wie ich finde!
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Verfasst von H.Schmidt
März 28, 2007
…oder liegt hier einfach nur eine ‘Unachtsamkeit’ der Werbemenschen vor?
Aktuell läuft im Radio eine Werbung der Erdinger Bauerei für die Alpentrophy 2007. Zum Ende wird dem Hörer der Besuch der aktionseigenen Website -www.erdinger-alpentrophy.de- nahegelegt. Jetzt gehört Trophy nicht unbedingt zu den meistgenutzten Wörtern der Deutschen, sodass schon ein gewisser Intellekt vorausgesetzt werden muss, damit der Rezipient auch wirklich die Seite im WWW findet.
Um diesem negativen Effekt von “fremden” Worten in deutscher Werbung entgegen zu wirken, organisierte der Mobilfunkanbieter Debitel bei der Einführung seiner Prepaidkarte ‘Light’, die u.a. verstärkt im Radio beworben wurde, nicht nur die Domain www.debitel-light.de, sondern unter anderem auch www.debitel-leit.de und -wie bezeichnend- www.debitel-leid.de (Anm.: leider sind diese beiden Domains nach der Verschmelzung mit blau.de nicht mehr aktiv).
Erdinger hingegen bietet “nur” die richtige Version an, obwohl sich auch hier schöne Varianten wie z.B. Troffi vorstellen ließen. Zeugt das nun von boarischer Überheblichkeit, zweifelt es die Ergebnisse von PISA und Co. an, oder wurde hierüber schlichtweg nicht nachgedacht??
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Verfasst von H.Schmidt