Lidl – Flucht nach vorne!

Der unter Bespitzelungsverdacht geratene Discounter Lild geht offensiv mit den erhobenen Vorwürfen um. Online sowie auch in seinen gedruckten Wochenbeilagen nimmt die Geschäftsführung offiziell Stellung und verteidigt das gewählte Vorgehen.

„Um durch Diebstahl verursachte Inventurverluste zu vermeiden, arbeitete Lidl – wie alle anderen Handelsunternehmen auch – bisher mit Kameraanlagen und in Filialen mit extrem hohen Inventurverlusten zeitlich begrenzt mit Detekteien zusammen. Im Jahr 2007 war dies in 8 Prozent unserer Filialen der Fall.

Die Aufgabe der Detekteien war es, in diesen Filialen Informationen zur Aufklärung von Diebstählen zu gewinnen. In Einzelfällen wurden durch die Detekteien zusätzliche und teilweise auch persönliche Informationen über Mitarbeiter protokolliert – das war von uns so nicht gewollt !“

Ich denke, aus wirtschaftlicher Sicht ist ein solches Vorgehen durchaus gerechtfertigt. Ob der Auftrag wirklich nur so lautete, wie Lidl es darstellt, oder die Sammlung persönlicher Mitarbeiterdaten auch beauftragt wurden, kann ich natürlich nicht sagen, aber die Entscheidung offen die Vorwürfe zu kommunizieren und Stellung zu nehmen, finde ich definitiv den richtigen Ansatz!

PS: Als weiterer Beweis, wie ernst das Unternehmen die ganze Angelegenheit nimmt, wurde vergangene Woche Dr. Joachim Jakob, ehemaliger oberster Datenschutzbeauftragter der Bundesrepublik Deutschland, als Datenschutzberater engagiert.

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