Auch Groupon kann Spam…

Mai 9, 2012

Es fing mit einer einfachen E-Mail mit dem Betreff „test“ an. Und schnell entwickelte sich daraus eine E-Mail Lawine, die derzeit hunderte, tausende oder gar noch mehr Postfächer überflutet…

Der Grund: die Test-Mail wurde an eine Mailing-Liste versendet, in der offenbar alle Groupon Affiliate Partner von affili.net verzeichnet sind. Leider wurde die zugehörige E-Mail Adresse im Test öffentlich angezeigt.

Während die ursprüngliche Test-Mail keinen Inhalt hatte und womöglich ungeachtet im Sande hätte verlaufen können, wurde die Flut dann durch eine Antwort mit dem erklärenden Betreff „danke groupon fuer den verteiler :-/ OMG. datenschutz?! spamschutz?! ^^“ erst richtig losgetreten.

Groupon Spam

Seit etwa 2 Stunden nun antworten etliche Empfänger der E-Mail an eben diese Mailing-Liste, teils mit Unverständnis für den fehlenden Datenschutz bei Groupon, teils in Form von Chat untereinander, und teilweise mit Angebote für eigene Services, Produkte oder sonstigen Ramsch. Scheinbar erfreuen sich auch einige Empfänger daran, die E-Mail für Newsletter Anmeldungen, Account Erstellungen bei Dating-Services oder ähnliches zu nutzen.

Derzeit zählt mein eigenes Postfach über 100 E-Mails aus dem Vorfall. Und es werden minütlich mehr. Natürlich ist der Vorfall von Seiten Groupon schon ziemlich schwach und äußerst ärgerlich; wirklich unerträglich machen ihn aber die Schlaumeier, die nun munter an die Adresse mit ihrem eigenen Spam antworten (weshalb ich diese hier auch nicht nennen möchte).

Groupon  täte nun gut daran, die E-Mail Liste UMGEHEND zu löschen!


Fake for Fame – kinoo.to = kino.to ?

November 3, 2011

Was benötigt man, um viel Wirbel um wenig Nachricht zu machen?

Richtig, ein aktuelles, skandalöses Thema; ein paar große Zahlen; einige vertrauenswürdige Fakten und pikante Details; und einen Scanner zum imitieren eines Beweisdokuments.

Eine Newsmeldung mit dieser Mischung wird seit einigen Tagen im Web (vornehmlich auf technik– und filmaffinen Blogs) diskutiert. Konkret geht es um den Kauf der kürzlich verbotenen Streamingplattform kino.to (skandalöses Thema). Hierfür will der Verfasser der Meldung glatte 1,5 Millionen Euro hingeblättert haben (große Zahlen). Bekommen hat der Erwerber, der sich mit Adresse und in Gründung befindlicher GmbH identifiziert (vertrauenswürdige Fakten), alle Rechte und Inhalte an kino.to – mittels USB Stick und 2 CDs (pikante Details)… Beweisen soll dies alles ein einseitiger Vertrag, natürlich säuberlich von beiden Parteien unterschrieben.

Aufgrund der Ermittlungen und Beschlagnahmung der Kriminalpolizei kann es eine solche Transaktion gar nicht gegeben haben und auch die Umtände scheinen höchst unglaubwürdig, doch ist das eigentlich zweitrangig. Denn am Ende ist es doch egal, ob unter der angeblich neuen Domain für das Projekt, kinoo.to, nun ein legales Portal mit echter GmbH in Köln betrieben wird, oder sich dahinter einfach nur ein weiteres illegales Streamingportal verbirgt – ein erster Erfolg in Sachen Aufmerksamkeit für kinoo.to dürfte schon erzielt worden sein – es wird geredet und gelinkt!


Das Ende von Alice

Oktober 31, 2011

Der Telefon- und Internetanbieter Alice aus dem Hause HanseNet AOL O2 Telefonica trennt sich von seiner Werbe-Front-Frau Alice a.k.a. Vanessa Hessler. Die 23 jährige hatte kürzlich von ihrer Liebesbeziehung zum Sohn des gestürtzen libyschen Machthabers Gaddafi berichtet und im selben Interview die Machenschaften der Familie verteidigt.

Der Konzern, der laut Spiegel so sehr wie kein Zweiter mit dem Gesicht seiner Werbeikonie in Verbindung gebracht wird, distanzierte sich zunächst von den Aussagen und zog nun drastischere Konsequenzen: Hessler ist nun nicht mehr Alice und wird aus allen Kommunikationsmitteln verschwinden. Es bleibt abzuwarten, ob Alice zukünftig ein neues Gesicht bekommt, oder ob sich die Werbung auf Pizzakartons & Co. zukünftig entpersonalisiert ganz anders präsentiert. Noch ziert Vanessa Hessler die Website von Alice, dies soll sich aber noch im Laufe des Tages ändern…

Alice Website um 16h30 - noch mit Alice

Alice Website um 16h30 - noch mit Alice


Lieferando Print Werbung

September 28, 2011

Dass auch Online-Dienste bei entsprechender Relevanz für die Masse zunehmend die gedruckte Werbung für sich entdecken, ist nicht all zu neu. Eine entsprechende Kampagne fährt derzeit beispielsweise der Essensvermittler Lieferando. In Ergänzung zu der hier beschriebenen Plakat-Kampagne schaltet Lieferando so z.B. Anzeigen im Board Magazin von Germanwings. Während die Plakate wohl auf ein besonderes Tracking verzichten, sind die Anzeigen zumindet mit der spezifischen URL lieferando.de/germanwings versehen.

Lieferando

Lieferando Werbung

Diese Karte, die der Flugreisende praktischerweise gleich dem Magazin entnehmen und in die Tasche stecken kann, klebt dabei auf einer ganzseitigen Anzeige, die die Vorteile der Essensbestellung beim Bringdienstvermittler aufzeigt. Die Anzeige, die mich mit einem großen grünen Punkt auf einem rot-gehaltenem Hintergrund irgendwie an die Deutsche Bahn erinnert hat, ist somit eher zweckmäßig und recht unspektakulär gehalten.

Printwerbung ist immer schwierig und Werbetreibende müssen stets darum bemüht sein, die hohen Kosten durch möglichst gute Erreichbarkeit der Zielgruppe im entsprechenden Medium zu gewährleisten. Wenn man bedenkt, dass Germanwings viele innerdeutsche Strecken bedient und auch bzw. gerade Geschäftsreisende sowie Pendler auf die Verbindungen setzen, ist das Boardmagazin sicherlich keine schlechte Wahl für Lieferando.


Medienbruch? Pustekuchen!

Oktober 18, 2008

Aus aktuellem Anlass schnell eine eigene Erkenntnis zum Thema Medienbruch zwischen Fernsehwerbung und beworbenem Online-Produkt.

Gerade lief im Werbeblock des TV Total Turmspringens ein Spot vom beliebten Web-Startup MyMuesli. Sicherlich aus Tracking Gründen (und da die Markenbekanntheit außerhalb des Webs ohnehin noch recht gering sein dürfte) wurde der Müslibaukasten im Spot unter dem Namen „Wunschmüsli“ beworben. Die Umbenennung wurde übrigens konsequent durchgezogen, so stand auf den gezeigten Boxen z.B. nur Müsli.

Jedenfalls scheiterte mein Versuch die Seite (sowohl im Original als auch unter der TV-Domain) im Anschluss anzurufen wegen Serverauslastung!! Stimmt das Produkt und die Ansprache der Zielgruppe, kann man also auch Online-Produkte ohne weiteres offline bewerben. Schade nur, dass die Server es leider nicht ausgehalten haben (gleiches ist übrigens auch beim Versicherungsvertreter von Joey Kelly passiert…).

UPDATE: Vielleicht hatten sich die Mymuesli Server aber auch einfach noch nicht wieder ganz vom Galileo Bericht am selben Tag erholt 🙂


bye buy VIP…

Mai 18, 2008

Nach meinem anfänglich recht positiven Eindruck von der Shopping-Community BuyVIP.com hat sich meine Meinung jetzt doch stark geändert.

Nachdem ich meine Bestellung einiger Puma Produkte bei BuyVIP schon fast wieder vergessen hatte (wenn nach rund 2 Monaten noch nichts angekommen ist, kann das ja schonmal passieren…), wurde ich vergangene Woche dann durch eine kleine Mail-Flut wieder daran erinnert:

Erst hieß es

„Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass wir den von
Ihnen bestellten und noch ausstehenden Artikel der Marke PUMA nicht liefern
können.“

Ein Blick in meinen Paypal Account zeigte aber nur die Erstattung eines geringen Teilbetrages. Kurz drauf dann also drei weitere Emails mit einer Stornierung und zwei erneuten Bestellbestätigungen…!? Scheinbar sollte es jetzt also zumindest einen Teil meiner bestellten Artikel doch geben.

Dass bei einer Kampagne mit beliebten Produkten schnell die Sachen ausverkauft sind, ist eine Sache. Aber im Bestellprozess anzugeben, die Produkte seien noch vorrätig, dann nach Monaten die Bestellung zu stornieren, um sie am Ende doch wieder abzuwickeln, das ist einfach nur unprofessionell und unverschämt!

So macht Onlineshopping wirklich keinen Spaß! Aus diesem Grund sage ich nun also bye buy VIP und werde nach Eintreffen meiner Bestellung (aktueller Status: „in Vorbereitung“ – ob es wirklich klappt bin ich mir noch immer nicht sicher) meinen Account dort löschen!

Falls jemand trotz meiner negativen Erfahrung Interesse an der Shopping-Community hat, stelle ich gerne meinen Account zur Verfügung (falls sich alle Kontakt-/Kontodaten komplett ändern lassen) – ihr könntet dann euren ersten Einkauf mit einer Gutschrift von 12 – 24 Euro tätigen (2×6 Euro Kulanz-Gutschrift, 2×6 Euro noch ausstehend durch geworbene Mitglieder). Also, wer seine eigenen Erfahrungen mit BuyVIP sammeln will, kann sich gerne hier bei mir melden!


UPDATE: “Wettabgabe derzeit nur in der ehemaligen DDR.”

April 8, 2008

Da ich hier im Blog überaschend viel Traffic auf meinen Eintrag zum DDR Hinweis auf bwin Bannern bekomme, habe ich versucht einige Informationen vom Unternehmen zu bekommen – leider nur mit mäßigem Erfolg:

bwin Email

Wie würdet ihr diese Email Antwort verstehen? Deutungen und Interpretationen per Kommentar gerne willkommen!